OH HÄTTEST DU GESCHWIEGEN - DANN WÄREST DU EIN WULFF GEBLIEBEN...

Schon der Titel ist ein aufschlußreicher Wahrnehmungsfehler des Autors! Er müßte heißen: „Erst unten, dann ganz unten“. Genau da ist Herr Wulff nun wirklich angekommen. „Oh hättest Du geschwiegen…“ Naja, ein Philisoph war er nie, die Chance zum „Opfer der Woche“ hat er nun versemmelt, zurück bleibt er als wahrnehmungsgestörter Jammerlappen. Mit welcher Hingabe haben wir (GAGA IBIZA) uns vor diesen Mann gestellt, als die sogenannte „Treibjagt“ in vollem Gange war.

Und jetzt dieses soge- nannte Buch. Was ist das? Eine Form von Suizid? Wird Wulff von den selben „falschen Freunden und Beratern“ wieder zum Blödsinn machen gezwungen? Oder macht der doch eben selbst den Blödsinn? In der Einleitung zu seiner Passionsgeschichte lesen wir kopfschüttelnd: „Am Ende bekommen wir Politiker, die es als ihre wichtigste Aufgabe sehen, zu überleben.“ Am Ende? An welchem Ende??? Wir leben seit zwei bis drei Generationen in einem System, daß nur noch solche Figuren a la Guttenberg produziert! Wenn Wulff das jetzt noch nicht geschnallt hat, war er bestenfalls zum Leiter eines „Philanthropischen Knabengymnasiums“ geeignet. Bestenfalls! Statt dessen läßt der sich zum Bundespräsidenten wählen.

WITZFIGUR WULFF BEI DER ARBEIT...

Der öffentliche Spießrutenlauf war also vor- programmiert. Ganz er- schrocken blickt Wulff, das arme Lämmchen, das sich ganz freiwillig in den Schlachthof gedrängelt hat, nun auf die aufgeschlitzten Leiber, die aufgehängten Schweine und die abgeschlagenen Köpfe von Hornochsen. In seinem Fall, das jedenfalls steht für ihn fest, hat es einen Unschuldigen erwischt. Vielleicht nicht mal ganz zu unrecht. Denn nachdem sich der ungeschickte Herr Bundespräsident aufs Glatteis hatte führen lassen, fand er sich unversehens als „Herr Wulff“ in den Klauen einer korinthenkackenden Staatsanwaltschaft wieder. Figuren, die so bemitleidenswert waren, wie er selbst. Einerseits verlockt von der Aussicht, ein sogenanntes Staatsoberhaupt zur Strecke bringen zu können. Andererseits angeekelt von all der Scheiße, die an dem ganzen Fall klebt.

WITZFIGUR HEINRICH LÜBKE BEI DER ARBEIT...

Das Ende, wie der Fall auch ausginge, konnte nur entsetzlich sein. Das Duo Infernale der Staatsanwalt- schaft Hannover entschied sich für die klassisch deutsche „Stalingrad-Lösung“: Halten um jeden Preis! Nun, nach seinem „Freispruch 1. Klasse“, verwandelt Wulff diesen virtuos in einen „Freispruch 3.Klasse“. Jammert, mäkelt, wimmert, zetert und vergibt sich so die letzte Chance in ein paar Jahren „in Ehren“ zurück zu kehren. Dabei verschanzt er sich hinter der „Würde eines Amtes“, das hauptsächlich nur Witzfiguren oder Intriganten wirklich ausfüllen können.

STALINGRAD-LÖSUNG! STAATSANWÄLTE TAFELSKI l. UND EIMTENBÄUMER r. BEI DER ARBEIT...
GOTTLOB GIBT´S NOCH WICHTIGE BÜCHER...

Nur einer hat´s gemerkt und ist gegangen. Horst Köhler. Wenn er jetzt auf das Wulff-Debakel blickt und dann auch noch auf dieses unsägliche Buch, bestätigt sich seine vorzeitige Demission. Er ging um „Schaden vom Amt abzuwenden“, sagte Köhler. Was hätte er sagen sollen, die Wahrheit? Nicht der Mann kann diesem Amt schaden, dieses „Amt“ des Grüßaugust schadet dem richtigen Mann. Und Wulff? Na, er ruft es ja selbst überlaut heraus, er ist der Richtige dafür! Naja, gottlob sind ja jetzt auch wirklich wichtige Bücher erschienen…

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