HAUT REIN, KINDER !

Brautpaar ohne Nerven, Hochzeit am 29. April !

Die haben wirklich Humor und Nerven, die Engländer. Ausgerechnet am Hochzeitstag des Herrn Hitler und Fräulein Braun, vor genau 66 Jahren, geben sich nun der englische Kronprinz und seine Kate das Jawort. Respekt! GAGA findet das gagaganz originell und übermittelt die Besten Glückwünsche. Hut ab! Die können was, auf diesem in der Nordsee schwimmenden Museum. Was fällt dem wichtigsten teutschen Volksaufklärungsorgan, PHOENIX TV, dazu ein? Was schon. Als Spitze gegen die Monarchie, wird für neidzerfressene Pisepampel, zeitgleich zur Trauung von Kate und Willy, ein sogenannter „Tag der Republik" veranstaltet. Den ganzen Tag werden die politisch korrekten Teutschen mit einem Streifzug durch die Geschichte des republikanischen Gedankens angeödet. Alles zusammengeschnittener Müll aus vergangenen Jahren, der jetzt über dem frisch getrauten Paar in London ausgeschüttet werden soll. Das ist der Beitrag der „geistigen Elite" einer Nation, die es in ca. 1500 Jahren zu nichts gebracht hat, wenn man von einer Steuernummer absieht, die auch noch 20 Jahre nach dem Tot gültig ist. Naja, der Tot ist eben doch ein Meister aus Deutschland. Immerhin, die soganannten Teutschen waren nicht immer Versager und verbiesterte „Verfassungspatrioten". Die letzte vergleichbare Superhochzeit fand im Mai 1913 in Berlin statt. Viktoria Luise von Preussen und Ernst August von Hannover machten es wie Kate und William. Und genau wie Kate und Willy, waren auch Vicki und Ernst einfach zum Anbeißen. Übrigens eine preussisch - englische Verbindung aus der Zeit, als die „Windsors" noch Battenberg, b.z.w. Sachsen Coburg Gotha hießen. Die Bilder des Mega Events gleichen sich auf´s Haar und sind erhalten. Sogar in Farbe!

Vicki von Preussen und Ernst von Hannover 1913, die letzte "richtige Hochzeit" in Deutschland

Die Hochzeit des geliebten Führers mit Fräulein Eva Braun, am 29. April 1945 hingegen, ist nur durch eine mickrige Urkunde des Standesbeamten überliefert. Die Flitterwochen waren recht kurz. Ein paar Stunden später endete das junge Glück durch Selbstmord und in lodernden Flammen, wie es sich für Hauptdarsteller in einer Wagneroper gehört. Das scheint mehr nach dem Geschmack von SPIEGEL TV zu sein. Am 30. April mutet die großteutsche Dokuschmiede den zerknirschten Volksgenossen einen ganzen 12 Stundentag mit dem Führer zu. Möge dem wohlgeborenen Paar aus dem britannischen England eine frohere Zukunft beschieden sein. England ist happy und ganz aus dem Häuschen. Völlig zu recht, findet GAGA. Schließlich haben nur die wenigsten Europäer ihre Monarchien versemmelt. Außer England ist da noch Spanien, Schweden, Dänemark, Liechtenstein, Monaco, Holland, Belgien, Andorra...., bleiben nur die kranken Franzosen, die vor Selbsthass vergehen und einen überschnappenden Chauvinismus zelebrieren, weil sie keinen Louis und keinen Napoleon mehr haben, sondern nur einen mickrigen Präsidenten, der Nikolaus Sackgesicht heißt. Italien hat mit Berlusconi wenigstens wieder eine Art Duce oder Cäsar. Allein Teutschland quält sich mit diesem unansehnlichen Transvestiten herum, der sich nicht endgültig für Damen- oder Herrengarderobe entscheiden kann und hilfloser Spielball der Energie- und Finanzmanager ist. Dann schon lieber warten auf einen Knutscher des Brautpaares, auf dem Palastbalkon, der den vorläufigen Höhepunkt einer fast störungsfreien, 900jährigen Erfolgsgeschichte von Diebstahl und krummen Geschäften setzt. Dann lieber mal spekulieren über Sitzordnungen, Kleider und Speisefolgen und Gästelisten. Es steckt viel tiefer Sinn in diesem Unsinn. Wer mag, kann teilhaben, am letzten „glücklichen Ereignis" dieser Art auf teutschem Boden. Einfach diesen Link anklicken, kaiserliche Hochzeit in Berlin, und beim Zusehen mal dran denken: Was da so zombiemäßig herüberflimmert und wie aus längst vergangener Zeit wirkt, ist Gegenwart und Zukunft für die meisten europäischen Länder. Also Kate und Willy, von GAGA, auch für die Zukunft alles Gute!