Ja, und ob !!

Immer wieder gern verwendet, die dumme Phrase: Es gibt keine dummen Fragen.... . Sie kennzeichnet aufschlussreich die Grenzen des Anspruchsdenkens, eines völlig verwahrlosten, öffentlichen Bildungsapparates. Diese Grenzen existieren nicht, denn es existieren auch keine Ansprüche. Zahllose Fortschrittspädagogen legen seit mindestens zwei Generationen diese taube Nuss in hohle Kinderköpfe. In einer Gesellschaft, die alles erlaubt, alles hinnimmt und nichts korrigieren will und darf, ist die dämliche Frage Arbeitsgrundlage geworden. Die Nutznießer sind denkfaule Schüler, aus denen blöde Mitarbeiter werden, begriffstutzige Lebenspartner und hoch verschuldete Konsumidioten. Eine Entwicklung, die gewiss nicht zufällig eingetreten ist. Denn weitere Nutznießer sind die großen Hersteller von überflüssigem Gerümpel, zu dessen Ankauf Vollidioten gezüchtet werden müssen, wie Batteriehühner. Darauf hat übrigens schon mehrfach der großartige Lothar Dombrowski hingewiesen.

Sehen so "Spaßmacher aus" ? Bekennender Preusse: Lothar Dombrowski.

Einer der letzten noch funktionsfähigen Geister, den die Blöden für einen „Spaßmacher" halten. Das überrascht nicht und ist folgerichtig. Die Vorstellung, dass jede Erkenntnis oder Problemlösung an der richtigen Fragestellung hängt, ist dem Bildungspöbel ausgetrieben worden. Und mit „Bildungspöbel" sind hier vornehmlich die Experimentierpädagogen in den Ministerien und Lehrerzimmern gemeint. Die kalte Tatsache, dass gute Fragestellungen häufig angestrengtes Nachdenken erfordern und das Volldeppen sehr wohl unglaublich dumme Fragen produzieren, gilt in derlei Kreisen als faschistoid. Dabei macht es grundsätzlich nichts, blöde Fragen zu stellen. Es ist nur unentschuldbar, dieselbe, blöde Frage dreimal oder öfter zu stellen. Das aber ist in teutschen Klassenzimmern Tagesgeschäft und wird von modernen "Pädagogen" seit rund 30 Jahren als gewaltiger Fortschritt verkauft. An Wähler und Eltern, die es mehrheitlich nicht einmal bis zur dummen Frage, sondern bestenfalls zum dummen Blinzeln schaffen.

Es ist nur unentschuldbar, dieselbe, blöde Frage dreimal oder öfter zu stellen...

Der offizielle Verzicht auf jede Form von konstruktiver Denkschule mündet automatisch in das Glaubensbekenntnis der Dummen: „Es gibt keine dummen Fragen". Heruntergebetet und angewandt wird es in Schulen, Hochschulen und Einkaufszentren:
„.....gibt´s den Großbildfernseher auch in rosa?" Dagegen hilft nur auswandern. Aber wohin ?