Teutschland, Land ohne Verfalldatum

Deutsche während der Pest - nicht totzukriegen

Mal was Positives. Teutschland ist unkaputtbar ! Seit eineinhalb Jahrtausenden wünschen uns unsere Nachbarn die Pest an den Hals. Und selbst als es dann geklappt hat, mit der Pest, Teutschland ist nicht kaputt zu kriegen.

GAGA Interviewpartner Richelieu, träumte vom deutschen Adler an der Kette

Hingebungsvoll haben sich die Päpste abgemüht, Teutschland unter das Kreuz des einzigen Glaubens zu zwingen. Kaum war das geschafft, fängt dieser Luther mit der verdammten (im biblischen Wortsinn „verdammten") Reformation an. Was haben unsere europäischen Freunde nicht auf uns eingedroschen. Truppen geschickt, marodiert, geschändet, geplündert, noch mehr Truppen geschickt, gefoltert, gegenreformiert, noch mal Truppen geschickt ... Alles zwecklos. „Es ist als würde man auf einen Airbag einschlagen ...", erinnert sich Kardinal Richelieu, in einem Exclusivinterview mit GAGA-IBIZA. „Was haben wir nicht angestellt, um den Riesendeppen jenseits unseres Rheines zu zertrampeln", fügt der große Franzose hinzu. „Wir haben Fürstchen abgeschmiert, denen unsere Kultur und Währung aufgedrängt, das scheiß Heidelberger Schloss niedergerissen ..."

"Wir dachten, das Geschwür ist endlich ausgedrückt..."

„Ganz zu schweigen von unseren wirklich gründlichen Bombardements !" , unterbricht ihn jetzt sein Kollege Winston Churchill, der ebenfalls zum GAGA-IBIZA Interview erschienen ist. „Als wenn man in einen Riesenhaufen Scheiße trampelt,.....danach stinkt es überall !" Wieder Richelieu: „....Und dann lächeln die auch noch dankbar, einfach unheimlich, diese Leute !" Richelieu, jetzt aufgebracht, „... Sogar Friedrich von Preussen hat französisch gesprochen, .....mit unserem Voltaire, seinem Kumpel.....!"

Kein Wunder, jedenfalls nicht für richtige Teutsche. Es gibt hier nichts zu zertrampeln. Keine Identität, kein traditionsreiches Symbol, keine Selbstachtung und kein historisch abgeschlossenes System. Wenn die Queen vergewaltigt, in die Themse geworfen und alle Pfundnoten verbrannt würden, wäre das britische Genick gebrochen. Den Franzosen braucht man bloß den Eiffelturm abzusägen, den Triumphbogen in die Seine zu schieben und ihren gallischen Gockel in zwei halbe Brathähnchen zu verwandeln, dann ist´s aus mit der Grande Nation.
Das funktioniert mit allen Staaten und Völkern, die es irgendwann in der Geschichte mal geschafft haben und jetzt fertig sind.

Teutschland nach 1648, hunderte Ländchen,als wenn man in einen Riesenhaufen Scheiße trampelt...

Eben das ist deren Problem, - die sind wirklich völlig fertig.
Teutschland hat nichts geschafft und darf immer wieder von vorne anfangen. Wie der ewige Letzte, im „Mensch ärgere Dich nicht" Spiel, dreht es immer noch seine Runden, während die Anderen ihre Figuren längst im Häuschen haben.
Das macht Angst. Große Angst. Denn die Staatsimmobilie der Teutschen schrumpft und bläht sich auf, wie das Magengeschwür eines unberechenbaren, fettsüchtigen, Biertrinkers. Augenblicklich sind wir wieder etwa auf dem Stand des 16. Jahrhunderts. Nicht gerade flächenmäßig, aber politisch. Keine einheitliche Regierung, 16 Länderfürstelchen, 16 Kirchenordnungen, 16 Schulordnungen, 16 Steuerhoheiten, 16 Kultus-, Finanz-, Sonstwasministerchen und 80 Parteivorsitzende die alle irgendwie gegeneinander arbeiten und intrigieren.

Fugger, Welser, Abs oder Ackermann, regeln den Verkehr, machen alles mit...

Auf diesem politischen Filzgeflecht gluckt momentan etwas krötig, wie weiland Rudolf II vor über 400 Jahren, ein unansehnlicher Transvestit als Bundeskanzler und ein Netzwerk von Kaufherren und Bankiers, - auch wie vor 400 Jahren die Fugger und Welser. Mit ihrer Kohle regeln sie europaweit, teilweise weltweit den Verkehr und machen alles mit. Kulturnation, politischer Flickenteppich, Multikulti, völkischer Herrenrassenstaat, Vielvölkerstaat, Einwanderungsland, Euro-Diktatur nach Brüsseler Art, egal was da kommt. Dabei wird das sogenannte Staatsgebiet mal etwas aufgepumpt oder wenn nötig abgespeckt.
Eine wirklich unzerstörbare Konstruktion. Wer das zerschlagen will, steht vor demselben Problem, wie jemand, der in einem Altglascontainer alles in Scherben hauen will.

Restdeutschland unter Napoleon - Als wollte man in einem Altglascontainer alles in Scherben schlagen...

„Wir haben wirklich gedacht....", raunt Churchill GAGA-IBIZA ganz im Vertrauen zu, „......wenn wir Hitler erstmal erledigt und Deutschland in Stücke gerissen haben, ist das Geschwür endlich ausgedrückt. Aber es sind zig Geschwüre ! Jetzt sind sie wieder da ! Erst waren es 11, jetzt sind es schon 16.... .Sie bauen wieder Autobahnen, verlegen die Reichshauptstadt wieder nach Berlin, ballern mit ihren Soldaten wieder im Ausland ´rum -,  das Ganze auch mit Rot/Grünen Politikern ...Und das Schlimmste, wir brauchen diese Typen sogar !"

Ohne Döner ungenießbar....

Teutschland schafft sich nicht ab. Denken Sie mal drüber nach Herr Sarrazin. Denn eigentlich existiert es gar nicht richtig. Es ist in den letzten 1000 Jahren auch kaum von Teutschland die Rede. Bestenfalls von Teutschen Landen. Teutschland ? Niemand will das wissen ! Hamburg, klar, das kennt jeder ! Münchner Weißwürschte, Aachener Printen, Nürnberger Parteitage sind in der Welt Begriffe. Aber Teutschland. Was soll das sein. Nicht mal die Teutschen selbst können das erklären. Machen Sie den Selbstversuch auf der Straße. Fragen Sie den Nächstbesten: Teutschland, was ist das ? Antwort: verkrampftes Gestotter. Gutgelaunte, halbwegs intelligente Antworten werden Sie witzigerweise nur von Ausländern bekommen.

Offensichtlich gleichfalls unkaputtbar, die Unfähigkeit der Teutschen sich zu identifizieren. Und womöglich das Geheimnis unserer ewigen, unzerstörbaren Jugend. Wenn das kein Grund zum Feiern ist ? Mit einem teutschen Bier und dazu ein würziger Döner.
GAGA-IBIZA bedankt sich bei Mr. Churchill und Monsieur Richelieu für das aufschlussreiche Gespräch.