PAPST SEIN - EIN JOB ALS GOTT

SCHLÜSSELÜBERGABE DIREKT VOM JUNIORCHEF. JESUS MACHT PETRUS ZUM ERSTEN PAPST.

Woher kommt eigentlich der Papst? Doofe Frage. Direkt vom lieben Gott natürlich! So sehen das die Päpste übrigens bis heute. Kein Wunder, denn die haben das sogar schriftlich. In der Bibel steht nämlich beim alten Matthäus (Kapitel 16, Verse 18 und 19): „.....Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Gemeinde,....Ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben, und alles was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein....“ Dies soll, laut Matthäus wenigstens, der liebe Gott durch seinen Junior, also Jesus persönlich, dem Petrus, seinem Lieblingsapostel, ausgerichtet haben. Auf diesen dürren Worten steht bis heute tatsächlich das ganze Papsttum. Und Petrus führt tatsächlich als erster Papst eine lange Liste von Kollegen an. Über 300 Stück, bis zum heutigen Papst, Herrn Joseph Ratzinger. Weil der auch seinen Job direkt vom lieben Gott hat, darf er sich seinen Namen selbst neu aussuchen, wenn er will. Papst „Joseph“ fand der irgendwie blöd, deshalb nannte er sich Benedikt.

HERR RATZINGER ALS PAPST BENEDIKT XVI. SCHRILLE KLAMOTTEN, ODER ?

Auf die Idee sind vor ihm schon 15 andere Päpste gekommen. Also heißt Herr Ratzinger jetzt Papst Benedikt XVI. (der 16.) Manche Leute glauben das Ganze sei ein ausgemachter Schwindel. Jesus hätte das in Wirklichkeit nie gesagt und das Papsttum wäre nichts weiter als die älteste, noch bestehende, Wahlmonarchie. Da würden nur ein paar mächtige Wichtigtuer aus ihren eigenen Reihen immer wieder eine Art „König der Welt“ wählen, krumme Geschäfte machen und Krieg führen. Na immerhin, als Petrus angeblich seinen Papstjob vom lieben Gott erhalten haben soll, gab es schon einen „König der Welt“. Den römischen Kaiser Nero. Der war sowas wie Julius Cäsar, der bekanntlich Asterix und seinen Gallischen Freunden immer auf die Nerven ging (ca. hundert Jahre früher).

ZÜNDETE SICH GERN MAL EIN PAAR CHRISTEN AN: KAISER NERO. HIER DARGESTELLT VON PETER USTINOV IM FILM "QUO VADIS". MAL ANSEHEN!

Als römischer Kaiser war man wirklich mächtig. So mächtig wie heute z.B. Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank. Petrus war dagegen nur ein Würstchen. Eines, das übrigens sogar noch gegrillt wurde, aber dazu später. Was ein Papst sein soll hätte Petrus nicht mal gewußt. Er war eigentlich nur der Vorsteher der ersten christlichen Prediger in Rom. Der Chef – Pastor. Sowas nennt man bis heute Bischof. Petrus war also bloß der Bischof von Rom. Und das auch noch im Geheimen. Dieser Nero und die Römer fanden Christen nämlich irgendwie voll blöd. So blöd, daß sie die bei großen, fröhlichen Sportveranstaltungen, zwischen Wrestling, Musik undTierhetzen, im Cirkus von Rom zur Belustigung einfach anzünden ließen. Petrus, das „Würstchen“, den die katholische Kirche später so großspurig den „ersten Papst“ nennt, ist dann auch bei so einem heiteren Event öffentlich verbrannt worden.

MITTAGESSEN FÜR DIE LÖWEN - GEGRILLTE CHRISTEN IM RÖMISCHEN ZIRKUS - EINTRITT FREI.....

Nun wurde er ein „Grillwürstchen“. Das war so um 65 nach Christi. Tja, schade eigentlich. Der Mann hatte Jesus noch persönlich gekannt. Jetzt war der letzte echte Zeuge nur noch ein Häufchen Asche. Seither fahren die Gläubigen voll ab auf Märtyrertod. Wer nur wegen seines Glaubens gefoltert oder zerbruzzelt wird und die Nummer lange genug her ist, kann sogar heilig gesprochen werden. Petrus wurde natürlich der erste, wichtige Heilige. Nach Jesus natürlich, der ja gekreuzigt wurde. Damals war die christliche Ur - Gemeinde ein Häufchen furchtsamer, versteckter Betbrüder und Schwestern. Wer erwischt wurde, konnte im Abendprogramm der römischen Unterhaltungsindustrie auf dem Scheiterhaufen enden.

VERSTECKT IM WALD: DIE ERSTEN CHRISTEN. NOCH GANZ OHNE PAPST.

Aber die ersten Christen ließen sich lieber grillen, als aufs Beten zu verzichten. Wir werden auch gleich sehen warum. Diese Hartnäckigkeit zahlte sich tatsächlich aus. Constantin I., auch ein römischer Kaiser, sah schließlich ein, es war besser und einträglicher die Christen Steuern zahlen zu lassen und zum Wehrdienst einzuberufen, als sie bloß zu verbrennen. Er machte das Christentum zur römischen Staatsreligion. Damit war auch der Job als Bischof von Rom endlich legalisiert. Erst jetzt, so um 300 nach Christi, kann man von „Papsttum“ sprechen. Im Jahr 325 lud  dann auch Kaiser Konstantin zum ersten Päpstlichen Konzil ein. Das heißt, der Chef, also der Papst, versammelt alle seine Bischöfe und verkündet denen, was ihm der liebe Gott zu tun aufgetragen hat.

HOLT DIE CHRISTEN AUS DEM WALD UND LEGALISIERT IHREN GLAUBEN: KAISER KONSTANTIN.

Die Päpste wurden nun mächtige Männer, die mächtig Ärger machen konnten. Weil die Päpste nicht sehr einfallsreich waren, machten sie einfach alles nach, was die römischen Kaiser gemacht hatten. Das heißt: Der Papst war das, was früher der Kaiser war. Und die Kardinäle, übernahmen den Job, den früher die Senatoren in Rom hatten. Sie waren alle stinkreich, kannten sich privat auch ganz gut und wählten in der Konklave völlig geheim immer neue Päpste (Kaiser) aus ihrem eigenen Kreis . Das System ist bis auf den heutigen Tag so geblieben und nennt sich auch „Mafia“.  Das „sich Grillen und Foltern lassen“ hatte sich doch gelohnt und die Verkündung der frohen Botschaft Gottes in der Welt konnte so richtig losgehen.

SITTEN WIE IM ALTEN ROM: PAPSTWAHL

Nun wurden alle die gegrillt und gefoltert, die den lieben Gott und die Christen voll blöd fanden. Diese fiesen Typen nannte man Heiden. Das sind Leute, die einfach nicht glauben wollen, daß der Papst direkt vom lieben Gott kommt, obwohl es doch schwarz auf weiß in der Bibel steht. 

"WIR WERDEN JA SEHEN, WER HIER DEN RICHTIGEN GLAUBEN HAT.....!" KREUZFAHRER BEI DER ARBEIT

Einige von denen lebten weit weg vom Papst und vom lieben Gott im östlichen Mittelmeer. Die hatten keinen Glauben, aber Gold, Gewürze, wertvolle Öle, Essenzen und voll coole Klamotten. Das fanden die Päpste ganz schön unverschämt. Denn die Gegend um Jerusalem, wo diese Heiden herumlungerten, war ja eigentlich das heiliges Land aus dem Jesus stammte. Also riefen sie zu den Kreuzzügen auf, verschifften ganze Armeen von braven Christen dorthin um den Muselmanen die Klamotten, das Öl und die heiligen Stätten wieder zu entreißen. Das war vor rund 1000 Jahren und ist witzigerweise auch bis heute so ähnlich geblieben.

DAS ÖL NEHMEN WIR DEN HEIDEN IMMER NOCH WEG..........

Nur das der Papst heute nichts mehr zu sagen und keine eigenen Truppen mehr hat und diese Geschäfte dem Präsidenten der Verunreinigten Staaten überlassen muß. Das Öl nehmen wir den Heiden im nahen Osten aber immer noch weg. 

FINDET DER PAPST VOLL SCHEISSE: TYPEN DIE BEHAUPTEN DER PAPST IST ÜBERFLÜSSIG: MARTIN LUTHER

Allerdings nicht zum Pafümieren und als Badezusatz sondern zum Autofahren. Noch schlimmer als die Heiden finden alle Päpste aber die Protestanten oder die evangelische Kirche. Das sind Leute, die sich einbilden, daß der Papst völlig überflüssig ist. Wo diese verräterischen Zecken herkommen und warum sich der Papst halb tot ärgert, weil er die nicht foltern und verbrennen darf, erzählen wir hier demnächst bei GAGA – Geschichte.